deswegen gibts leider auch weiterhin an dieser Stelle nur Vertröstungen. Demnächst (oder auch später): Alexandria, ein Intern-Breakfast aller Praktikanten beim Botschafter der EU-Kommission, das Regal mit 100 scharfen Saucen bei California Tortilla und die Frage ob ihr doch tatsächlich glaubt ich würde Krispy Kreme Filled Chocolate Glazed Donuts gegen Frischkornbrei eintauschen.
Demnächst an dieser Stelle…
Posted März 13, 2007 by amseeCategories: Uncategorized
Bilder vom Ausflug nach Annapolis und die Chesapeake-Bay Area, eine Testverkostung zwischen Krispy-Kreme und Dunkin Donuts, Kaufrausch in einer 300+ stores Mall und parfümierte Abercrombie and Fitch Fililalen…..
Die Amish
Posted März 8, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Am Samstag (3.3.2007) waren wir bei den Amish in Lancaster County in Pennsylvania. Für alle denen die Amish jetzt nichts sagen: das sind die die auf moderne Gerät und elektrischen Strom verzichten und wie vor 100 Jahren leben. Wikipedia weiß wie immer mehr.
Nun finden ja viele Menschen dieses Leben auf irgendeine Art und Weise faszinierend, ja sogar romantisch. Täglich Kutschenfahrten, frische Milch und recht wenig Stress sind ja durchaus nichts übles. Die Leute wirken auch recht freundlich und irgendwie sorgenfrei und irgendwie möchte findet man ihr Lebens insgeheim sympathisch.
Was man aber leider nicht sieht, ist das diese Leute leider samt und sonders religiöse Irre sind. (In einem friedlichen und toleranten Sinn.) In Lancaster County zum Beispiel ist es den Amish nicht erlaubt Fahrrad zu fahren. (Dafür gibts mehr Tretroller als auf der Donauinsel) Das Autoverbot könnte man ja vielleicht noch verstehen und sich vielleicht auch irgendwie für Wien wünschen. Aber Fahrräder? Anderes Beispiel Knöpfe! Kleine Kinder und Babys dürfen zwar Knöpfe tragen, erreichen die Mädchen ein gewisses Alter so müssen sie ihre Kleider mit Nadeln verschließen. (Vielleicht das sich die Jungs beim Fummeln blutige Finger holen, was weiß ich. Wenn man sich die Schwierigkeiten vorstellt die ein Durchschnittsmann mit einem BH hat, kann man sich wohl lebhaft vorstellen was bei 150 Nadeln passiert).
Der Grund aber warum sie in meinen Augen, trotz aller Aussteigerromantik,Irre sind, ist die Tatsache dass sie all diese Einschränkungen des Individuums akzeptieren weil es ihnen die Gruppe vorschreibt. Im Grunde leben diese Leute also nicht ein Leben wie vor 100 Jahren, sondern wie eines vor 300 Jahren, so als hätte es die Aufklärung nie gegeben. Warum muss man sich in der Frage ob man lieber Fahrrad oder Roller fährt der Meinung einer Gruppe unterordnen? Warum muss man auf Mantelknöpfe verzichten? Nur weil es Tradition ist? Warum verzichtet man auf Strom? Gut dafür bekamen wir die Erklärung. Weil in der Bibel steht, du sollst dich nicht an diese Welt binden (oder so ähnlich). Deshalb wollen sie sich nicht an Stromleitungen binden. Ganz unmodern sind sie aber nicht. So gibts in jeden Amish-Haus einen Kompressor und viele Dinge werden mit Luftdruck betrieben (zb Mixer oder Waschmaschine). Warum also ist es okay wenn der Mixer mit Luftdruck läuft, aber falsch wenn er mit Strom läuft? Oder warum müssen alle schwarze Kleidung tragen? Was sagt die Bibel darüber?
Zugegeben es gibt auch einige gute Dinge an den Amish (abgesehen davon dass sie das Kyoto-Protokoll einhalten) So stimmen sie in den Gemeinschaften über alle Neuerungen ab. Und alle müssen zustimmen. Vielleicht ein Grund dafür dass sie noch immer im Jahr 1700 leben. Wenn wir in Österreich immer warten müssten, bis der letzte Depp seine „Zawos brauch ma des“-Haltung aufgibt, tät man wohl noch Steine klopfen. Darüber hinaus sind sie, trotz ihrer extrem konservativen Einstellung sehr tolerant anderen gegenüber. In Lancaster County wohnen viele Tür an Tür mit „Englischen“ (=Nicht-Amish) und es gibt keinerlei Probleme. Extreme Religiosität und trotzdem Achtung vor Anderen. Wenns das nur öfters gäb! Ein anderer positiver Punkt ist ihr Konzept der Erwachsenentaufe (für das sie unter anderen damals in Europa vertrieben wurden). Kinder wachsen zwar in der Gemeinschaft auf, dürfen aber in der Jugend die Gemeinschaft zum „Rumspringa“ verlassen und sich Ausleben. Wenn sie dann wieder zurückkehren wollen, werden sie getauft und müssen sich der Gemeinschaft unterordnen. (In liberaleren Ordnungen machen das 40%, in strengeren sogar 95%. Wenn man noch von durchschnittlich 8-10 Kindern pro Frau ausgeht, verdoppeln sich die Amish alle 20 Jahre hat man uns erklärt. – Ich habs aber nicht nachgerechnet.)
Rumspringa heißt das deswegen weil die Amish einen seltsamen deutschen Dialekt sprechen – Pennsilvania-Deitsch. (Wiki weiß auch hier mehr). Das ist ein witzig klingender unmöglich zu verstehender Mischmasch aus einer alten deutschen Mundart mit vielen englischen Einflüssen. Die Kirche ist aber in (einem altertümlichen) Hochdeutsch, weswegen sie auch Deutsch in der Schule lernen.
Nagut, genug der Polemik. Der Ausflug war wirklich toll und wirklich einzigartig. Wir waren sogar auf einem Amish-Markt, komplett mit Pferderversteigerung, heißen Pretzeln und gebackenen (!) Oreos! Und ein bisschen zum Nachdenken hats eben auch noch angeleitet. Super also!
Hier noch ein par Bilder.
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| Amish-Lancaster County PA 3.3.2007 |
Bei der Heimfahrt waren wir auch noch „auf einen Sprung“ in Baltimore. Scheint eine wirklich nette Stadt zu sein, mit einem netten Hafen und (leider übervollen) Lokalen. Hier gibts ein par Impressionen:
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| Baltimore 3.3.2007 |
Göteborg in DC
Posted März 5, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Die Welt ist ein Dorf.
Anders kann man es wohl nicht sagen, denn mit Sophie, Kevin und Roberto hab ich bereits 3 Göteborg-Erasmus-2006 Alumni in DC getroffen. (Edouard zählen wir mal nicht, der ist laut Sophie zwar auch hier in DC, aber ich weiß irgendwie nimmer wer das genau war und Clement zählt auch nicht, der kommt – wenn überhaupt – nach New York.)
Ein par Fotos vom DC Sightseeing (Library of Congress, Capitol, Air and Space Museum, Washington Memorial, Lincoln Memorial, Jefferson Memorial) mit Kevin und Julia (ausnahmsweise keine Göteborgerin, sondern Arbeitskollegin aus Wien) gibts hier:
Kevin und Julia in DC 24-24.2.2007
PS: Göteborg in DC geht weiter, im Oktober kommt Carmen nach DC!!!
WE THE PEOPLE
Posted März 5, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Am 19.2. war ich in den National Archives. Eine eher unspektakuläre Ausstellung in einem Gebäude das Millionen öffentlicher Urkunden verwahrt. Neben einigen ganz witzigen Ausstellungstücken, wie einer sehr bunten deutschen Heiratsurkunde aus dem Pennsylvanien des 18. Jahrhunderts liegt das Hauptaugenmerk dieses ganzes Gebäudes auf der Verwahrung und Ausstellung dreier Schriftstücke.
Die „Declaration of Independence“, die „Constitution“ und die „Bill of Rights“, allesamt schwer bewacht von Sicherheitskräften, kann man alle drei nebeneinander dort begutachten.
Eigentlich keine spektakuläre Sache, eines fällt jedoch jedem sofort ins Auge. Während der gesamte Text relativ klein und eng geschrieben ist, überragen die ersten drei Worte alles: WE THE PEOPLE. (Ein etwas einfarbiges Bild gibts hier . Im Original sind diese ersten drei Wörter auch noch rot.)
WE THE PEOPLE also, DANN erst der Rest. 3 Worte und 300 000 000 Amerikaner fühlen sich dadurch angesprochen. Es ist nicht eine Regierung die beschließt, kein Gott der Gebote erlässt, es sind „Wir das Volk“. Selbst als nicht-Amerikaner fühlt man sich seltsam berührt wenn man davor steht. Trotz all der Fehler die Amerika haben mag, trotz all der Fehler die man begangen hat, das Fundament einer Nation steht auf diesen drei Worten.
Vielleicht sollte man sich das auch in Europa in Erinnerung rufen. Es mag viele Gründe für das Nej und Non Frankreichs, Hollands und Europas zur Verfassung geben, alleine aber die Präambeln beider Texte sagen vieles:
„We the People of the United States, in Order to form a more perfect Union, establish Justice, insure domestic Tranquility, provide for the common defence, promote the general Welfare, and secure the Blessings of Liberty to ourselves and our Posterity, do ordain and establish this Constitution for the United States of America. „
Ist nicht das genaus das was Europa will? Eine engere Union, innere Ruhe, gemeinsame Verteidigung, allgemeiner Wohlstand und Freiheit, das alles ausgehen von einem „We the people“?
Warum beginnt die Präambel der (gescheiterten) europäischen Verfassung dann so:
„SEINE MAJESTÄT DER KÖNIG DER BELGIER…“ ?
Mehr Speed !
Posted Februar 19, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Ich habs geschafft.
Ich bin zur Kassa, hab mein Zeug aufs Band geworfen, hab Kreditkarte und BonusCard heraus- und durchgezogen und war dann schnell genung der entgeisterten Kassierin meine Getränke aus der Hand zu reißen bevor sie diese – jeweils 2 Sackerl pro Flasche- verpacken konnte. Dann hab ich die Beute unter ihren ungläubigen Augen in meine mitgebrachte EU-2007-DE-Leinenumhängtasche gestopft.
Jetzt muss ich nur noch schnell genug werden das restliche Essen in die EU-Umweltzeichen-Leinentasche zu stopfen, dann kann sie sich ihre 10 Platiksackerl behalten.
(Im Durchschnitt bekommt man nämlich pro 50$ Einkauf ca.11 Plastiksackerl, wo einem das Zeug bereits eingepackt wurde. Was dann besondern witzig ist, wenn Großfamilien dann so mit 200 Sackerl im Einkaufswagerl auf den Parkplatz fahren und dort das Zeug ins Auto kippen. Anfang hab ich mich ja noch gefreut über die vielen Gratikssackerl, aber nach dem ich jetzt Müllsäcke bis ca. 2080 hab, sind sie nur mehr lästig.)
Mehr Auswahl !
Posted Februar 19, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Ich muss gestehen, ich bin hemmungslos und es ist verdammt gut.
5 Krispy-Kreme Doughnuts pro Tag und ich könnt immer noch. Werft mal einen Blick auf diese Auswahl , einfach Wahnsinn. Meine Favoriten: powered-strawberry-filled , glazed-raspberry-filled, choclate iced custard filled und original glazed. Aber die anderen mag ich eigentlich auch alle.
Das für mich so verblüffende ist aber einfach die Auswahl. Wenn man die Doughnuts mit unseren Krapfen vergleicht, wieviele Krapfen hat der Anker? Marille und alle Heiligen Zeiten mal Vanille. Der Ströck legt vielleicht noch einen Nougat-Krapfen drauf. Aber das wars. Das selbe mit Cookies. In Österreich gibts Chocolate-Chip Cookies. Hier gibts (von der selben Firma) die selben Cookies als „Chewy“, „Crunchy“, „Soft Baked“ (meine Favoriten) und „Crazy“ (whatever that means) .
Oder Cola! Bei uns in Österreich gibts mit viel Glück hin und wieder ein Dr. Pepper! (Kirschcola für die Banausen unter euch.) Hier gibts Dr. Pepper, Dr.Pepper Light, Dr.Pepper Light with Strawberry and Cream, Dr. Pepper Light with Wild Cherry, Coca Cola Cherry (wahlweiße auch light und Zero) und 7up-Cherry. Herrlich.
Nagut, ist vielleicht nicht fair weil Dr. Pepper ja was amerikanisches ist. Aber ich bin sicher, wenn Jägermeister eine amerikanische Erfindung wär, gäbs den auch in 7 Geschmäckern und Light-Version. Man stelle sich das mal vor, trinken und abnehmen. Gut, zugegeben meine Erfahrung in dieser Richtung waren mit Miller-Lite eher nicht so toll. Aber immerhin.
Und übrigens braucht sich keiner Sorgen um meinen Bauch zu machen, als Ausgleich für die Doughnuts und das Cola trink ich jetzt Half-Half-Milk und etwas das „Tastes like Sugar“ heißt, zu meinem Vanilla Chai Latte Grande.
Mehr Musik !
Posted Februar 19, 2007 by amseeCategories: Webmix
Nicht neues aus DC, aber dafür einen kleinen link-tip(p), den aber vermutlich die meisten eh schon kennen.
Schon mal nach vernünftiger Webradios im Internet gesucht? Tausende Sender und nur Sch…? Mach deinen eingenen. Unter Pandora.Com registieren, eine Lieblingsband eingeben und losgehts. Pandora sucht dann nach 4oo Kriterien nach ähnlicher Musik. Man kann diese dann bewerten und hilft damit dem Programm sich immer besser seinem Musikgeschmack anzupassen und speichert dass dann als seine eigene Station. 1oo Stationen kann man sich einspeichern, falls man nicht immer den selben Geschmack hat.
Wenn ich zum Beispiel „Matchbox Twenty“ eingebe, kommt als erstes „You won’t be mine“ von Matchbox Twenty, dann 4-5 Lieder von einer Band die so ähnlich sind aber von denen kein Mensch je was gehört hat und dann wieder ein Matchbox Twenty Lied. Genial um neue Band und Songs zu entdecken. In meinen Fall kommt ein gewisser Joe Firstman. Wenn ich das Lied nicht will kann man das Lied negativ bewerten, dann kommt das nächste oder einfach nur weiterschalten. Etwas was man mit nem normalen (Web-)Radio auch nicht kann.
Wenn man einen vernünftigen Internet-Browser verwendet (i.e. Firefox) kann man sich noch das Plugin FoxyTunes runterladen. Das zeigt dann das aktuelle Lied und Controls unten in der Browserleiste an.
Gewiefte Menschen können sich die Pandora-Musik auch als Mp3 auf die Festplatte speichern. Hier sei aber auf Google verwiesen.
Achja, eines noch, wenn man sich registriert muss man einen US-Zip Code (aber keine Adresse) angeben. Seit kreativ oder nehmt einfach DC (20008) .
Krieg und (ewiger) Frieden
Posted Februar 14, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Bereits etwas ältere Bilder.
Vor 2-3 Wochen war auf der National Mall eine große Friedensdemo. War ganz interessant anzusehen. Das ganze war ein ziemlicher Unterschied zu Demos in Österreich. Irgendwie schien diese Demo mehr eine Familienangelegenheit zu sein. Man sah zwar sehr viele junge Menschen, aber auch sehr viele ältere. (Also überhaupt irgendwie viele
Wir haben mit einem Vietnam-Veteran geredet, der uns erklärt hat, dass sei seine erste Demo überhaupt. Der große Unterschied aber war, dass diese Demo „relativ“ fokussiert war, und die in Österreich bei solchen Anlässen scheinbar unerlässlichen Kommunistenfahnen fehlten. Was natürlich nicht heißen soll, das bei uns nur „gewaltbereite Kommunisten“ demonstrieren gingen. Solches würden ja aber auch kein vernünftiger Mensch behaupten.
Danach waren wir im Arlington National Cemetery, ein durchaus interessanter Friedhof für Veteranen (und Familie) mit sehr imposanten Dimensionen. Beeindrucken auch die symetrische Schlichtheit der langen Reihen von Gräbern. (Und die Tourbusse am Friedhof). JFK samt Familie liegt auch dort (auch Jacky-warum auch immer).
Abschiedsmail…
Posted Februar 14, 2007 by amseeCategories: Washington, DC
Der Vollständigkeit halber sei auch die Abschiedmail nach der Abreise aus Österreich hier veröffentlicht. Damit irgendwie alles an einem Fleck ist. (infos daher aber auch nicht up-to-date)
Hej zusammen,
Ich muss ja zugeben, das ich mich kurz mit dem Gedanken gespielt hab, das letzte Abschiedsmail vom vorigen Jahr herzunehmen und einfach Göteborg durch Washington zu ersetzen und aus halblustigen Witzen über schwedische Minderheiten halblustige Witze über texanische Wiedergeborene zu machen.
Aber irgendwie wär das auch nix, und würde vor allem die feedback-quote weiter in den Keller treiben (got the hint?)
Deswegen gibt hier frisch und unzensiert meine ersten Eindrücke aus Amerika.
Nein, ich musste mich nicht nackt ausziehen und meine Körperöffnungen wurden auch nicht auf Sprengstoff untersucht. Im Gegenteil, ich war im Handumdrehen durch Passkontrolle und Zoll. (Was vielleicht auch daran lag, das mein Gepäck das man eventuell durchsuchen hätte können, zu dem Zeitpunkt noch in Paris war. Hany ich hör dich lachen!
Noch nichtmal Fingerabdrücke wollte man haben. Alles also sehr zivilisiert und freundlich. (Ganz im Vergleich zu CDG)
Zweitens, es ist wie ich angekündigt hab. Ich werde fett. Das ist irgendwie unvermeidlich. Gestern wollte ich einen Donut im Supermarkt um die Ecke kaufen und musste feststellen dass ich die Wahl zwischen 8er 12er und 24er Packungen hab. Zum Ausgleich hab ich dann halt Cherry-Vanilla-Diet-Pepsi gekauft und ausgerechnet dass alleine durch das heimtragen und austrinken der 2l zumindest die Kalorien von 2 Donuts verbraucht werden. Bleiben 22.
Drittens. Ich liebe amerikanischen Kaffee! Echt. Ich pfeif auf untrinkbaren Möchtegern Italo-Espresso in versifften und verrauchten Wiener Kaffeehäusern. Ich will Mountain-High with French Vanilla, Half-Half Milk (was auch immer die andere Hälfte ist) und das Stilecht im halben Liter Becher für 1,65$. Yeah.
Viertens, Arbeit ist echt spannend. Die Leute in der Arbeit sind supernett und geben sich auch echt Mühe dass man auch als Intern was gescheites machen kann. Also nix mit kopieren oder Kaffeekochen. Sehr fein.
Fünftens, ich wohn in einem Townhouse in der Nähe der Botschaft. Das klingt jetzt ja ziemlich gut. Aber eigentlich hab in 10m2 mit einer nicht schließenden (und auch nicht abschließbaren) Tür. Damit die Tür halbwegs zu bleibt muss ich eine fette Eisenkatze (Vermieter hat Katzentick) vor die Türe schieben, damit Nero, der fette stinkende 16jährige Hauskater sich nicht bei mir breit macht. Und das für 650$.
Sechstens. Im Fernsehen gibt’s Fernsehprediger und Football und ähm… Fernsehprediger und Football. Hier wilde Riten, seltsame Verkleidungen dort Football. Also lern ich grad Football.
Siebentens, muss ich gestehen noch nichts von DC gesehen zu haben. Kein Kapitol, kein Weißes Haus, nicht Georgetown. Aber dieses Wochenende ist eh ein verlängertes (Martin Luther King Day am Montag) und da wird das hoffentlich nachgeholt. Sollte es dann Bilder und ähnliches geben, werd ich einige „ausgewählte“ ins Netz stellen.
Achtens, hab noch keine amerikanische Handynummer. Werd das auch am WE nachholen. SMS kann ich aber eh auch auf meiner österreichischen empfangen und sonst bitte Skype Bin meistens so zwischen 1 und 5 in der Früh eurer Zeit online.
Neuntens, acht sind genug.
Lg aus DC,
Roland
PS: Gehet hin und staunt : http://www.apple.com/iphone/
PPS: Das übliche: Ich hoffe ich hab jetzt niemand im Verteiler vergessen. Sorry, aber irgendwie krieg ich das nie so ganz auf die Reihe.




